Renaissance
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Der Begriff Renaissance, frz. ‚Wiedergeburt‘ wurde im 19. Jh. geprägt, und kennzeichnete das kulturelle Aufleben der
griechischen und römischen Antike in Europa im 14. bis 17. Jahrhundert. Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft zeigen
seitdem eine Entwicklung des Menschen zu individueller Freiheit im Gegensatz zum Ständewesen des Mittelalters. Im
engeren Sinne ist die Renaissance auch eine kunstgeschichtliche Epoche.
 
Allgemein wird das Wort Renaissance auch verwendet, um die Wiedergeburt z. B. von Architektur, Kunst und Moden, aber
auch von ethischen und geistigen Werten früherer Zeiten zu bezeichnen.
Zeitliche Einordnung
Die Anfänge der Renaissanceepoche werden im späten 14. Jahrhundert in Italien gesehen; als Kernzeitraum gilt das 15. und
16. Jahrhundert. Gegenüber dem älteren wissenschaftlichen Modell einer Initialbewegung in Italien und der unaufhaltsamen
nachfolgenden Ausbreitung über Europa geht man heute in den Kulturwissenschaften immer mehr von einer mehrsträngigen
und vernetzten Situation wechselseitiger Einflüsse aus.
Der Renaissance voraus ging die kulturgeschichtliche Epoche der Gotik, der Renaissance folgte das Zeitalter des Barock.
Üblicherweise teilt man die kunstgeschichtliche Epoche der Renaissance, vor allem die italienische Renaissance, in drei
Perioden ein:
 
1.Frührenaissance
2.Hochrenaissance
3.Spätrenaissance oder Manierismus
 
Architektur
In der Architektur der Renaissance gibt es drei Tendenzen. Die eine besteht darin, die Formensprache der Antike in
klassischer Strenge wieder zu beleben. In Italien war dieses Ziel mit der Hochrenaissance durch Donato Bramante gegen
1500 erreicht und setzte sich von da an in ganz Italien durch. Italienische Renaissancebauten wurden klar, überschaubar und
harmonisch ausgewogen konzipiert.
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